Delphine de Vigan: Dankbarkeiten

buecherfreuden • 31. März 2020

Mitmenschlichkeit

Der zunehmende Verlust von Wörtern verunsichert Mischka so sehr, dass die alte Dame nicht mehr allein leben kann.

Im Pflegeheim wird sie regelmäßig besucht von der jungen Marie, die ihr sehr nahesteht, und dem einfühlsamen, nachdenklichen Logopäden Jérome. Beide versuchen Mischka zu helfen, eine Dankesschuld zu begleichen, die viele Jahrzehnte zurückreicht.


Eine leise Geschichte, liebevoll und mit großer Zartheit erzählt. Sie zeichnet sich durch einen feinen, berührenden Humor aus, durch Mitmenschlichkeit und Weisheit. Noch lange klingt etwas von der Herzenswärme nach, von der die Interaktionen der Charaktere geprägt sind.


Delphine de Vigan: Dankbarkeiten


Erschienen bei Dumont. Bildrechte: Dumont.

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