Eve reist dorthin, um ihren tragischen Fehler zu korrigieren, und findet sich plötzlich im Jahr 1935 wieder – in der Glanzzeit des magischen Hotels. Dort begegnet sie dem Musiker Max Everly, mit dem sie auf rätselhafte Weise verbunden zu sein scheint.
Ein verschachtelter, atmosphärischer Roman voller Trauer, Rätselhaftigkeit und Magie. Er lässt sich leicht und flüssig lesen, allerdings konnte ich am Ende die komplexen Zeitreisewege nicht mehr vollständig nachvollziehen – was für mich jedoch nicht entscheidend war. Schwere Themen wie Krieg, Schuld, Selbsthass und Entfremdung verleihen der Geschichte einen düsteren Grundton, während die Liebesgeschichte eher im Hintergrund bleibt.
Die gesamte Erzählung hat etwas Schwebendes, Surreales an sich, das hervorragend zur Thematik passt.
Wer es gern ein wenig phantastisch, emotional und eigenartig mag, wird an diesem Buch vermutlich Gefallen finden.
Alexandra Bell: Das White Octopus Hotel
Erschienen am 24.2.2026 bei HarperCollins. Bildrechte: HarperCollins










