Dort wird Ali nicht nur unmittelbar mit einer Frauenleiche konfrontiert, sondern bleibt auch im Jahr 1850 feststecken. Während sie in der Vergangenheit ermittelt, gerät ihr Sohn in der Gegenwart unter Mordverdacht.
Diese Zeitreise-Kriminalgeschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die fünfzigjährige Ali ist eine unerschrockene, kluge Ermittlerin mit wachem Verstand, und die Ereignisse, in die sie hineingezogen wird, sind durchweg rätselhaft und spannend. Besonders wirkungsvoll ist der geschickte Perspektivwechsel: Genau dann, wenn die Handlung einen Höhepunkt erreicht, springt die Autorin zur nächsten Erzählebene und hält die Spannung konstant hoch.
Durch die 352 Seiten bin ich nur so hindurchgeflogen – es gab keinen Moment der Langeweile. Das offen gehaltene Ende deutet bereits an, dass die Geschichte weitergeführt wird, und macht definitiv neugierig auf die Fortsetzung.
Ein temporeicher, clever konstruierter Auftakt, der Zeitreise und Krimispannung höchst unterhaltsam verbindet.
Elly Griffiths: Manche Schuld vergeht nie
Erschienen am 18.10.2025 bei Tropen. Bildrechte: Tropen










