Denn Astrid gehört zu den Librae, Mischwesen zwischen Mensch und Vogel, und wird eines Tages selbst fliegen können. Hin- und hergerissen zwischen der Sehnsucht nach ihrer Mutter und der Aufregung, eine neue Welt zu entdecken, gerät sie in ein gefährliches Abenteuer.
Für mich hatte diese fantasievolle, magische Geschichte von Beginn an bedrückende Untertöne, die sich durch das gesamte Buch ziehen. Nach Astrids gefängnisartigem Zuhause zeigen die Zwei-Klassen-Gesellschaft von Überlondon und die Ungerechtigkeiten, die sie und ihre Mitschüler erfahren, deutlich, dass sie zwar in einer aufregenden, jedoch keineswegs idealen Welt gelandet ist. Zudem empfand ich das Erzähltempo als unausgeglichen: Der Einstieg ist lebendig und nachvollziehbar, später jedoch geht vieles sehr schnell oder bleibt nur oberflächlich angerissen.
Dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass junge Leserinnen und Leser am ersten Band der Reihe viel Freude haben werden. Das empfohlene Lesealter liegt bei elf Jahren.
Fazit: Gute Idee, starke Bilder, aber erzählerisch nicht ganz rund.
Megan Hopkins: Starminster. Stadt in den Wolken (Band 1)
Erschienen am 26.2.2026 bei Beltz und Gelberg. Bildrechte: Beltz und Gelberg










