Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeit

buecherfreuden • 1. März 2016

Zerbrechliches Glück

Jules Kindheit ist überschattet vom Unfalltod der Eltern. Der einst so lebensfrohe Junge wird im Internat zum verträumten Einzelgänger. 

Er entfremdet sich zunehmend von seinen beiden Geschwistern und irrt verloren durchs Leben. Viel zu spät begreift er, was ihm seine Schulkameradin Alva wirklich bedeutet hat und was er ihr hätte sagen sollen. Als er Alva nach Jahren wieder begegnet, scheint alles gut zu werden. Doch das Glück erweist sich erneut als zerbrechlich.


Das Schicksal ist auch in diesem Buch ein mieser Verräter. Schmerz, Verlust und Einsamkeit prägen die Lebenswege der authentischen Charaktere und die Lasten der Vergangenheit wiegen schwer.


Mit großer Kunstfertigkeit erzählt Benedict Wells von der Suche nach der eigenen Bestimmung, vom Scheitern, von der Vergebung und vor allem von einer großen Liebe.


Ein sprachlich und inhaltlich herausragender Roman, zutiefst berührend und tröstlich.


Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeit


Erschienen im Diogenes Verlag. Bildrechte: Diogenes Verlag.

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