Die jüngste Tochter Harper wittert überall Verschwörungen und soll durch ein Erziehungscamp in der Wildnis wieder auf Spur gebracht werden, während ihre mittlere Schwester Louise eine Online-Beziehung zu einem Islamisten führt und von ihm lernt, wie man Bomben baut. Abigail, die älteste, ist mit dem schweigsamen „Kriegsverbrecher-Wes“ liiert und zieht dank ihrer Schönheit die Aufmerksamkeit eines Milliardärs auf sich, der von ewiger Jugend träumt. Auch wenn die Familie unaufhaltsam auseinanderzubrechen droht, erwächst aus der größten Krise doch echter Zusammenhalt.
Die Autorin zündet geradezu ein Feuerwerk absurder Situationen und Verhältnisse; der Erzählton ist pointiert und lebhaft, und die turbulente Handlung findet zu immer neuen Steigerungen des Irrsinns. Ich hatte beim Lesen sehr großes Vergnügen am Sprachwitz der Autorin, an ihren entlarvenden Beobachtungen, den köstlichen Dialogen und der Fehlbarkeit ihrer Figuren.
Sehr lustig, skurril und gleichzeitig überraschend warmherzig.
Madeline Cash: Verlorene Schäfchen
Erschienen am 13.5.2026 bei Penguin. Bildrechte: Penguin
Kurz & knapp: Eine durchgedrehte Familiengeschichte voller absurder Wendungen, schräger Figuren und herrlich bissigem Humor. Hinter all dem Chaos stecken jedoch mehr Wärme und Menschlichkeit, als man zunächst erwarten würde.
Verortung: Leichte Unterhaltung | Familie | Humor
Stimmung: turbulent * witzig * skurril * satirisch
Bücherfreuden: 😊😊😊😊










