Helen Francis Paris: Das Fundbüro der verlorenen Träume

buecherfreuden • 16. März 2022

Verloren, vergessen, verlassen

Seit dem Tod ihres Vaters sind Dot all ihre Träume vom Sprachenlernen und Reisen verloren gegangen. Im Fundbüro der Londoner Verkehrsbetriebe widmet sie sich mit Hingabe der Verwaltung liegengebliebener Gegenstände und an den Wochenenden besucht sie ihre demente Mutter im Pflegeheim.

Als ein neuer Chef das Fundbüro umkrempelt und die Wohnung verkauft werden soll, in der Dot lebt, verliert Dot erneut den Boden unter den Füßen. Eine Reise ans Meer wird zu ihrem persönlichen Wendepunkt.


Ein wunderbar einfühlsamer Roman über das Verlieren und Finden, über Abschiede, Aufbrüche und lebensverändernde Einsichten, warmherzig, behutsam und klug erzählt. Herzzerreißend und tröstlich, mit fein gezeichneten Charakteren, leisem Humor, sprachlich überzeugend und hervorragend aufgebaut. Die Kapitelüberschriften sind kleine Statements für sich; die Hintergrundgeschichte, die sich nach und nach entfaltet, ist bewegend und schlüssig. Das Buch hat mich gefesselt und berührt und am Ende glücklich gemacht. Großartig!


Helen Francis Paris: Das Fundbüro der verlorenen Träume


Erschienen am 16.3.2022 bei dtv. Bildrechte: dtv.


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