Kristina Moninger: Was wir sehen, wenn wir lieben

buecherfreuden • 22. April 2021

Orientierungslos

Nach einem schweren Sturz wacht Teresa im Krankenhaus in einem völlig fremden Leben auf. Die letzten fünf Jahre sind in ihrem Gedächtnis wie ausgelöscht. Ob Wohnung, Job oder Beziehungen – sie hat jede Orientierung verloren und bringt sich selbst nicht in Einklang mit der Person, die sie offenbar geworden ist.

Während sie darum kämpft, ein Leben zu finden, das zu ihr passt, und den Mann zurückzugewinnen, den sie liebt, kehren Bruchstücke der Erinnerung zurück. Nun liegt es an Teresa, die Weichen für die Zukunft neu zu stellen.


Dieser einfühlsam und zugleich humorvoll erzählte Roman hat mich von der ersten Seite an gepackt. Teresas Unsicherheit und Verletzlichkeit werden eindrücklich und nachvollziehbar geschildert. Es ist spannend und berührend zu lesen, wie sie nach und nach entdeckt, was in ihrem Leben geschehen ist. In den Dialogen stecken Witz und Weisheit, Schmerzliches, Heiterkeit und Romantik vereinen sich zu einer ansprechenden, nachvollziehbaren Handlung. Eine wunderbare Liebes- und Selbstfindungsgeschichte!


Kristina Moninger: Was wir sehen, wenn wir lieben


Erschienen bei Rowohlt am 23.3.2021. Bildrechte: Rowohlt.


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